Einfluss von COVID-19 auf Meier Tobler in der Bau- und Installationsbranche Schweiz

Meier Tobler und COVID-19
Meier Tobler und COVID-19

Aus der Pressemitteilung:

Coronavirus-bedingte Massnahmen belasten auch Meier Tobler

Die Coronavirus-Situation in der Schweiz und die damit einhergehenden behördlichen Anordnungen und Schutzmassnahmen sind auch in der Bau- und Installationsbranche deutlich spürbar. In mehreren Regionen der Schweiz wurden Baustellen geschlossen, Installateure verordnen Kurzarbeit und für Servicetechniker ist der Zugang zu Gebäuden stark eingeschränkt.

Nach einem zufriedenstellenden Start ins erste Quartal 2020 verzeichnete Meier Tobler ab der zweiten Märzhälfte einen bedeutenden Nachfragerückgang von über zwanzig Prozent. Obwohl sich die Situation nach Ostern ein wenig stabilisierte, musste Meier Tobler für einen Teil der Mitarbeitenden im Service, im Verkauf und in der Verwaltung Kurzarbeit einführen. Diese ist Teil eines Massnahmenpakets zur Sicherstellung der Rentabilität und Liquidität des Unternehmens.

Warenverfügbarkeit bleibt aufrechterhalten

Parallel dazu unternimmt Meier Tobler intensive Anstrengungen, um die Kunden weiterhin mit ihren Dienstleistungen und Produkten zu versorgen. Das Unternehmen steht im laufenden Austausch mit den Lieferanten und konnte mit zusätzlichen Massnahmen die Warenverfügbarkeit bis jetzt aufrechterhalten. Die Marchés bleiben unter den Auflagen des BAG für die Bedarfsabdeckung der Installations-Kunden offen. Ebenfalls in der ganzen Schweiz verfügbar ist der Marché-Lieferservice, mit dem Artikel innerhalb von zwei Stunden auf die Baustelle oder in die Werkstatt geliefert werden.

EBITDA trotz Krise nicht negativ

Dank der Kurzarbeit und weiteren stringenten kostensenkenden Massnahmen kann Meier Tobler in den Krisenmonaten April und Mai einen negativen operativen Cash Flow voraussichtlich abwenden und auf Stufe EBITDA ein knapp positives Resultat erzielen. Fürs Gesamtjahr ist ein Ausblick zum heutigen Zeitpunkt nicht abschätzbar. Weitere Informationen folgen spätestens im Rahmen des Halbjahresberichts am 20. August.

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