Identifizierung der wirtschaftlich Berechtigten (wB) und Kontrollinhaber (KI) der Vermögen, sowie deren Ursprung dokumentieren

Für Vermögensverwalter und ihre Kunden kommen zusätzliche bürokratische Massnahmen und Dokumentationspflichten:

Gemäss dem Vorentwurf (VE) des Geldwäschereigesetzes (GwG) vom 1. Juni 2018, wird die Einholung einer schriftlichen Bestätigung über die Vermögensherkunft des wirtschaftlich Berechtigten (wB) oder vom Kontrollinhaber (KI), sowie deren Identifizierung nicht mehr ausreichen.

Neu muss die Verifizierung anhand von risikobasierter Massnahmen erfolgen, die in einem Kundenprofil dokumentiert werden:

  1. Abgleich der Angaben im Kundenprofil die während der Identifizierung des wB / des KI eingeholt wurden.
  2. Internet Recherchen, Einsichtnahme in Geschäftsberichte, Gesellschaftsverträge, Verzeichnis der Inhaberaktionäre, Anteilsbuch, öffentliche Transparenzregister, Bestätigungen der Steuerberater oder Revisionsstellen usw.
  3. Persönliche Treffen, Erkundigung bei vertrauenswürdigen Personen usw.

Es besteht eine rückwirkende Pflicht der Feststellung des KI (Formular K) plus Verifizierung.

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