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China als Wachstumsmotor der Welt – Bremsen 2018 bis 2020 sinnvoll

In einem Artikel in der F.A.Z. vom 9.1.2018 hat Uwe Marx folgendes geschrieben:

“Die größten Erfolgsgeschichten schrieben die deutschen Maschinenbauer zuletzt im Ausland, in China zum Beispiel. Ein Wachstum der Ausfuhren in das Riesenreich um mehr als 20 Prozent hat selbst den VDMA überrascht. Der 19. Parteitag der Kommunistischen Partei sei einer der Gründe gewesen, denn diese habe das Land zur Versammlung der KP Chinas in voller Blüte präsentieren wollen. Zugespitzt formuliert: Wenn die Chinesen zur Party laden, gehören die deutschen Maschinenbauer zu den ersten Profiteuren. Wohl dem, der global eine solche Rolle einnimmt. Das gilt auch für die Vereinigten Staaten, die entgegen den Abschottungsplänen ihres Präsidenten der größte ausländische Einzelmarkt für deutsche Maschinen geblieben sind.”

“Während die Ausfuhr floriert, gibt die Binnenwirtschaft Rätsel auf. Dazu gehört, dass die Belebung im Inland nur moderat verläuft und die Investitionszurückhaltung besonders lange anhält. Dabei heißt es allenthalben, dass der Maschinenpark in Deutschland Investitionen gut vertragen könnte, zumal das Zukunftsthema Industrie 4.0 ein Beschleuniger sein müsste. Wer an der digitalen und vernetzten Produktion teilhaben wolle, der müsse investieren, lautet das Credo des Maschinenbauverbands. In den Auftragsbüchern macht sich das allerdings eher sporadisch bemerkbar. Die Branche läuft hier Gefahr, Wunsch und Wirklichkeit zu vermengen.”

Die Aussage “Der 19. Parteitag der Kommunistischen Partei sei einer der Gründe gewesen, denn diese habe das Land zur Versammlung der KP Chinas in voller Blüte präsentieren wollen” ist spannend, den sie illustriert wie geschickte Politiker vorgehen: Stimulus und Wachstum wird für medienwirksame und damit populistische Zeitpunkte gesteurt.

Der nächste wichtige Zeitpunkt für China, aus politischer Sicht, aber eben, wie oben illustriert, damit auch wirtschaftlicher Sicht, wird 2021 sein – das hunderjährige Jubiläum der kommunistischen Partei. Was wiederum bedeutet der Stimulus muss 1 Jahr vorher beginnen, um Resultate zu zeigen. Im Umkehrschluss liefert diese Beobachtung Gründe warum China das Tempo, sein Stimulus, vorgängig drosseln wird: damit zum richtigen Zeitpunkt Gas gegeben werden kann.

Ein interessanter Artikel zum Thema China, Wachstum und 2021 lässt sich hier finden.

Salomon Heine – Bankier, Mäzen und Menschenfreund – und Kreditgeber der letzten Zuflucht

Beispiel für die Marktstabiliserung einer Börse, Funktionieren eines Geldmarktes ohne Zentralbank

In ihrem neuem Buch „Salomon Heine – Bankier, Mäzen und Menschenfreund“ schreibt Sylvia Steckmest über die Ereignisse im Zusammenhang mit dem Grossen Brand von Hamburg 1842 in dessen Folge schnell Druck auf die Wirtschaft, bzw. Börse entstand.
„Zwei Tage nach dem schrecklichen Ereignis sahen viele die ‘Geier’ über Hamburg kreisen. Einige Bankiers weigerten sich plötzlich, Wechsel einzulösen. Andere verlangten sofort bares Geld von ihren Schuldnern und setzten den Diskontsatz auf zwölf Prozent.
Salomon Heines Haltung war es zu verdanken, dass sich schliesslich alle grossen Geldgeber seiner Vorgabe niedrigerer Zinsbelastung anschlossen. Er übernahm freiwillig die Funktion eines „Lender of the Last Resort“, indem er versprach, die Wechsel anderer Kaufleute unverändert zum alten Diskontsatz zu erwerben, denn eine Zentralbank, die diese Rolle hätte übernehmen können, gab es damals noch nicht.

Der Kaufmann G.R. Enet, der sich unter den Anwesenden bei der Beratung der Kaufleute befand, berichtet:

„Die Zerstörung des Bankgebäudes, die Unmöglichkeit zu dem Börsengebäude zu gelangen, die Befürchtung, dass manche Häuser Verluste erlitten haben könnten, die es ihnen unmöglich machen würden, ihren Verpflichtungen nachzukommen, riefen Bemühungen hervor, die darauf ausgerichtet waren, den Diskont ganz wesentlich in die Höhe zu treiben und den Kurs auf London in demselben Verhältnis zu drücken. Da trat Salomon Heine auf, bestimmte den Diskont auf 4%, eine Höhe, die er schon vorher erreicht hatte, und erklärte denjenigen für einen Schurken, der sich das allgemeine Elend, zum Schaden seiner Mitbürger, zu nutzen suchen würde. Gleichzeitig hielt er den Kurs auf London, indem er selbst für einen bedeutenden Betrag als Käufer auftrat. Durch dieses energische Auftreten hat Herr Heine wesentlich dazu beigetragen, dass die Hamburger Börse der Welt das unerhörte Beispiel geben konnte, dass sie, trotz des furchtbaren Unglücks, auch nicht einen Tag gewankt hat.“ (Enet, 1892, S.388)
Interessant zu Wissen: Salomon Heine gehörte zum grossen Agentennetz über welches die Rothschilds verfügten. Salomon berichtete Rothschild in London ca. zweimal pro Woche über die Börsenkurse.

Interessant aus der Sicht eines Börsenhändlers wäre sicherlich, wie haben sich die Börsenkurse kurz nach dem Brand, also bevor Salomon eingeschritten ist, entwickelt. Wusste man in London bereits davon, bevor Salomon überhaupt reagiert hatte?  Wenn man sich die heutigen unvorhergesehenen Ereignisse (Brexit, Trump-Wahl) jeweils anschaut, dann ist normales Verhalten der Marktteilnehmer Risiko sofort einzupreisen, d.h. die Börsenkurse auf Talfahrt zu schicken und erst später Risiko wieder rauszupreisen. Dies passiert heute innert eines sehr kurzen Zeitrahmens, manchmal nur Stunden. Wie war es wohl damals? Wieviel Profit konnte Salomon insbesondere durch den Kauf in der Panikphase in London bspw. generieren?

Beim Lesen habe ich mich an die Szene im Film “Trading Places – die Glücksritter” erinnert, bei dem die Brüder Randolph und Mortimer Duke sehr aktiv im Agrarhandel an der Börse waren. Im Film sieht man schön wie der Markt manchmal funktioniert.

Salomon Heine ist ein reales historisches Beispiel für einen gewichtigen Marktteilnehmer, dessen Ruf und Macht imposant waren.

Wofür Salomon Heine auch ein sehr gutes Beispiel ist: Das er in vielen Situationen als Unternehmer und nicht als Kreditgeber agierte.  Unternehmer haben ja als Ziel meist die Weitergabe eines gesunden Unternehmens an ihre Kinder, die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Sicherung unternehmerischer Freiräume, die Eroberung von Marktanteilen oder die Entwicklung neuer Produkte. Eine hohe Eigenkapitalrendite zu erzielen ist in der Regel nicht ihr vorrangiges Ziel. Im Falle des Hamburger Brandes hat Salomon Heine eindrücklich bewiesen, das ihm am langfristigen Erfolg, bzw. Stabilität seiner Stadt gelegen war. Er hat auf Zins verzichtet um dieses Ziel zu erreichen. Kapitalrendite ist oft das Erste, auf das ein Unternehmer verzichtet, wenn es seinem Unternehmen einmal schlechtgeht. Der Fremdkapitalgeber – in der Regel Banken – lässt einen Kreditnehmer eher in die Insolvenz gehen, als dass er auf seinen Zins verzichtet.*
Das ein Kreditgeber so wie Salomon Heine agiert, ist ein sehr gutes Beispiel von langfristigem, ethisch wertvollem Denken, welches heute nicht mehr so einfach zu finden ist.

“Salomons finanzieller Einsatz nach dem grossen Brand führte nebenbei zu einem hervorragenden Geschäftsergebnis, das heisst, er hat letztlich Zinsen für seine vielen Kredite bekommen und sie nicht als Verluste abschreiben müssen. Ein Erfolg seiner eigenen Zinspolitik.”**
**S.227 Salomon Heine – Bankier, Mäzen und Menschenfreund

“Nicht nur die Börse, an welcher er durch seine grossartige, bis an sein Lebensende fortgesetzte Geschäftstätigkeit die erste Stelle einnahm, sondern unsere ganze Stadt empfindet diesen Verlust als einen schwer zu ersetzenden, denn im reichlichen Masse verwendete der Verstorbene die ihm zu Gebote stehenden Mittel zum Beistande der Bedrängten, und sowohl durch die Milderung der Noth vieler Einzelnen, als durch die Errichtung und Datierung milder Stiftungen, hat sich seine mildthätige Gesinnung ein bleibendes Denkmal gesetzt.”***

***Hamburger Börsenhallen-Zeitung

Schwächen von Wikifolio, der Profiteur Lang & Schwarz

Schwächen von Wikifolio die mir in wenigen Tagen des versuchten Gebrauchs aufgefallen sind:

  1. “Sie sind nicht abhängig von Finanzberatern, die möglicherweise häufig nur ihre Provisionen im Kopf haben, sondern bekommen taugliche Werkzeuge, um selbst zu entscheiden, wie viel sie worin investieren wollen.” Dafür umso abhängiger von den Preisstellungen von Lang & Schwarz, die unnötig hohe Geld-Briefkursspannen (Spread) stellen. Das heisst konkret: Bei Nebenwerten oder volatilen Titeln werden schnell mal mehrere Prozent fällig. Bei einem an der Nasdaq kotierten Titel war der Spread 10%! Und das obwohl die Liquidität aufgrund von Nachrichten sehr hoch war. Fazit: Sie sind abhängig von den Preisen von sogenannten Market Makern die es genau gleich auf Provisionen abgesehen haben.
  2. Es ist nicht möglich sein Portfolio schnell und günstig im Interesse der Anleger abzusichern. Nicht möglich ist der Einsatz von Futures, einem der liquidisten und damit meist gehandelten Möglichkeiten kostengünstig in den jeweiligen Markt zu investieren, oder um Risiko abzubauen, leerzuverkaufen.
  3. Thema Leerverkauf: Auch dies ist nicht möglich. Dabei ist dies ein guter Weg das Beta,  welches die Beziehung zwischen der Kursentwicklung einer Aktie und einem Index sowie die Sensitivität des Aktienkurses auf die Veränderung des Indexstands zeigt, zu reduzieren, bzw. die des Portfolios zu reduzieren.
  4. Die Zerifikategebühr von knapp 1% ist auch hoch und bestärkt meine Ansicht das nur Lang & Schwarz die Eigentümer der Wikifolio-Plattform gute Renditechancen haben.
  5. Viele Titel sind gar nicht handelbar. An einem Tag waren von den volatilsten Aktien der Nasdaq gerade mal 2 handelbar, und dies mit fürchterlichen Kurs durch L&S gestellt.
  6. Finger Weg wäre meine Empfehlung, bis zum Zeitpunkt an dem reale Kurs des Marktes gestellt werden, die Titelauswahl grösser ist, Futures long und short sowie Absicherung und Hebel via Optionen möglich ist und die Zertifikategebühr 0.2%-0.5% beträgt.

Wie lege ich mein Geld im Hinblick auf die Pensionierung am sinnvollsten an?

Sie haben das Pensionsalter erreicht, stehen kurz davor oder machen sich jetzt schon Gedanken zur Pensionierung?

Dann sind die folgenden Grafiken, Informationen evtl. nützlich für Sie.

Anhand der Zeitstrahlperspektive, bzw. mit einem Ansatz der die unterschiedliche Risikofähigkeit, Risikotoleranz berücksichtigt, wird schnell graphisch ersichtlich, wieviel Geld auf welchen Anlagehorizont aus investiert werden kann. Dazu müssen Sie nur die bei Eintritt ins Pensionsalter vorhandenen Vermögenswerte kennen oder schätzen. (Natürlich ist eine um Rente der AHV und Renten, usw. berichtigte Zahl im konkreten Fall zu berücksichtigen, bzw. zuerst überhaupt zu errechnen. Um es anschaulich zu machen operiere ich untenstehend mit groben Beispielzahlen.)

Oft operieren Berater mit der falschen Grundeinstellung, dass sobald das Pensionsalter erreicht wurde, alles sehr konservativ, niedrigzinsig angelegt werden soll. Was aber im Hinblick auf Vererbung, Kinder, und auf 10 Jahre hinaus die beste Anlage unter Berücksichtigung der Liquiditätsbedürfnisse ist, wird selten im Detail analysiert. Dies führt dazu, dass viele im letzten Lebensabschnitt zu renditeschwach anlegen.

Hier wie Sie sich das vorstellen können:

Vorsorge_Präsentation_1

Rot ist der “Topf” von dem Sie in Kürze zehren möchten. Orange der ab 5 Jahren und Hellgrün der ab 10 Jahren. Hellblau was Sie vererben möchten.

Vorsorge_Präsentation_2 Vorsorge_Präsentation_3

Je länger der Investions- oder Anlagehorizont desto eher können Sie in renditestärkere Anlagen investieren und von der Tatsache profitieren, dass die Wahrscheinlichkeit bspw. mit Aktien eine negative Wertentwicklung zu erleiden mit jedem Jahr sinkt. Bsp.: Hellgrün und Hellblau, die Töpfe ab 10 Jahren können mit sehr gutem Gewissen in gute Aktien investiert werden. Hingegen ist beim Topf in Rot, wo das Geld schnell benötigt wird, eine Anlage gefragt die weniger schwankt, da nicht genügend Zeit bleibt um vom langfristig und historisch positiven Trend bei Aktien in jedem Fall zu profitieren.

Konservativ ist aus meiner Sicht, wenn man die höhere erwartete Rendite über längere Zeithorizonte – also ab 5 Jahren – auch wirklich sucht, findet und realisiert. Zu Null- und Negativzinsen investiert zu sein macht nur für Liquidität Sinn, die relativ bald benötigt wird.

Haben Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Thema? Schreiben Sie mir via Kommentarfunktion oder auf contact@zuberbuehler-associates.ch

NB: Die letzte Grafik enthält die 2017 Zahlen der UBS Vitafonds. Diese wiederum beruhen auf den BVG Möglichkeiten. Der Vorteil der Lösung via mich als Vermögensverwalter: Sie sparen Geld! Lassen Sie es sich ausrechnen und am konkreten Beispiel gerne erläutern.

Kampf um die Promille und Prozente – Langfristig Rendite ausschöpfen

Langfristig richtig Geld spart man indem man etwas richtig aufgleist, das stimmt in fast allen Lebensbereichen. Ob bei der Ausbildung, der Anschaffung von Investionsgütern wie Auto, Küche, usw..

Ein Beispiel hat heute Martin Spieler gut erklärt:

“Dabei schenken gerade bei der langfristig ausgerichteten Säule 3a Gebührenunterschiede ein. Wenn man 100’000 Franken in Vorsorgefonds hält, macht es über 20 Jahre hinweg viel aus, ob man 0,5 Prozent mehr oder weniger Gebühren abliefern muss. Wenn man über die Zeitspanne von 20 Jahren eine Rendite von 2 Prozent nach Gebühren erreicht, hat man rund 149’000 Franken auf dem Konto. Wer indes nach Gebühren nur 1,5 Prozent erzielt, erhält 14’000 Franken weniger.”*

Das o.g. Beispiel ist genau der Grund warum ich bei meinen Kunden, ob institutionellem Grossanleger oder privatem Kleinanleger nicht müde werde auf die korrekte Mischung von guten Depotkonditionen, guten Anlagen (Direktanlagen) und Diversifikation (mind. 10 Anlagepositionen) zu achten.

Wie ein Kommentator richtig bemerkt:

“Der Schweizer wendet lieber Zeit für die Evaluation einer Aktion für Spaghetti oder Ghackets auf als sich um die dicken Kostenblöcke wie KK-Prämie, Hypothekarzinsen etc. zu kümmern.”

Es ist einfacher sich wöchentlich die richtigen Aktionen aus Prospekten oder in der Filiale Gedanken zu machen, als bei einem Verkaufsgespräch eines geschulten Banken- oder Versicherungsberaters gut aufzupassen und nach Alternativen zu fragen, die Konditionen zu vergleichen. Es ist sehr verständlich, dass im Finanzjargon, mit der Asymetrie der Informationen, viele Anleger düpiert werden, übervorteilt und damit viel Geld auf dem Tisch liegen lassen, welches in ihrem Vorsorgetopf hätte landen können.

Überlegen Sie deshalb, wieviel Depotgebühren verschlingt die Bank, wieviele Gebühren sind in den Produkten versteckt, also in den Fonds, die Ihnen verkauft wurden. Lassen Sie sich unverbindlich von einem Vermögensverwalter die Alternativen und Einsparmöglichkeiten aufzeigen, die langfristig den Erfolg Ihres Kapitals auf erfolgreiche Beine stellen.

Schreiben Sie mir: contact@zuberbuehler-associates.ch

*Quelle: https://blog.bazonline.ch/geldblog/index.php/69847/riesige-unterschiede-bei-der-altersvorsorge/

Schwachstelle und Problem beim Nissan NV200 Turboladerschlauch 14460 1KB4A von Mann+Hummel

Ein Blog-Eintrag zu den Schwächen der Mann+Hummel Produkten, bzw. der NISSAN NV200 Fahrzeuge. Der Turboladerschlauch 14460 1KB4A hat eine Schwachstelle die Marder gerne offenlegen:

Statt nur den defekten Gummiteil (siehe Nahaufnahme) ersetzen zu müssen, muss der gesamte Turboladerschlauch (2. Bild) ersetzt werden. Kostenpunkt inkl. Arbeit ca. CHF 600.-.

Nachhaltige Produkte, bzw. umweltfreundliche Lösungen scheinen für die beiden Firmen Mann+Hummel aus Ludwigsburg und Nissan Fremdwörter zu sein.

#nissan #turboladerschlauch #nv200 #marderschaden #marderbiss #nachhaltigkeit #2017 #mann+hummel #mann-hummel.com #144601KB4A

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Abmahnungen i.Z. mit urheberrechtlich geschützten Bildern; unautorisierte Nutzung eines Bild nach URG Art. 2 Abs. 2 lit. g

Da ich auch Finanzanalytiker bin, finde ich manchmal gewisse nicht mit der Vermögensverwaltung direkt verwandte Themen spannend. Heute im Zusammenhang mit dem Urheberrecht.

Aktuell gibt es eine bekannte Zürcher Anwaltskanzlei mit Domizil an der Scheuchzerstrasse 64, die auf Vorrat Abmahnungen wegen “unautorisierte Nutzung eines Bildes” versendet. Sie vertritt die Interessen der Keystone AG und anderen grossen Bildagenturen wie Getty Images.

Die Anwaltskanzlei behauptet, dass angeblich urheberrechtswidrig Bilder genutzt werden und beruft sich auf Art. 2 Abs. 2 lit. g des Schweizerischen Urheberrechtsgesetzes (URG).

Wie mir ein Anwalt mitteilte: Längst nicht alle Bilder der Agenturen sind nach Schweizer Recht geschützt und überhaupt schützbar. Deshalb muss man jeden Fall separat anschauen, um beurteilen zu können, ob die Forderung der Agenturen berechtigt sind. Eine Konsultation eines Urheberrechtsspezialisten kostet aber Geld. Das wissen auch die Abmahner. Sie rechnen damit, dass die Adressaten lieber die Forderung zahlen als sich von einem Anwalt beraten zu lassen.

Das URG, welches an sich da wäre um Photographen zu schützen wird in der Praxis nun offenbar nur von grossen Agenturen genutzt um Bagatellfällen nachzugehen und Einschüchterung zu betreiben, auch wenn die Frage, ob das Werk wirklich urheberrechtlich geschützt ist mehr als fraglich ist (siehe auch PDF von Merz Law zum Thema generell). Dabei Nutzt die Anwaltskanzlei offenbar Programme, die das Internet nach Bildern absuchen. Diese Möglichkeit ist den meisten Photographen verwehrt, aufgrund der Kosten.

Falls Sie auch schon eine solche Abmahnung erhalten haben, schreiben Sie mir bitte an contact@zuberbuehler-associates.ch. Evtl. lässt sich die Praxis der Keystone AG durch vereintes Handeln auf ein gerechtfertigtes, vernünftiges Mass zurückbinden.

Gerne stelle ich den Interessierten auch das Abmahnschreiben per PDF zur Verfügung.

Siehe auch den Blog-Eintrag von Steiger Legal zum Thema Abmahnungen von Keystone AG.

Eine interessante Abhandlung und Information zum Thema Urheberrecht, dem nach URG geschützten Werk finden Sie bei Merz Law. Zum Beispiel folgende Passage:

Neben der schöpferischen Komponente ist für den Schutz durch das Urheberrecht von Bedeutung, ob diese Schöpfung individuellen Charakter aufweist. Entscheidend ist einzig, dass das Werk an sich individuell ist, dass mit anderen Worten mehrere Urheber in der gleichen Mitteilungsform nicht Gleiches schaffen würden.

Gerade das indiviudell sein, ist sicher oft nicht gegeben und damit problemlos anfechtbar.

 

Listed Swiss Property Fund List – Overview

For a client I recently compiled the following list of Swiss Property Funds;

Available as XLS and Immofonds PDF for download.

Name ISIN Marktkapit. In Mio. CHF * Ausschüttungs-rendite (%) Anlagefonds Agio Grundbesitz Kurs 30.04.17
UBS Swiss Sima CH0014420878 7’787.00 2.9 Gemischt 30.4 Indirekt 112
CS 1A Immo PK CH0008443035 3’959.00 3.5 Gemischt 24.9 Direkt 1500
CS Ref Siat CH0012913700 3’163.40 2.6 Wohnen 44.6 Indirekt 204.9
CS Ref Livingplus CH0031069328 2’857.00 2.4 Wohnen 32.7 Direkt 137
Cs Ref International CH0019685111 2’535.50 3.6 Ausland 16.9 Indirekt 1200
UBS Swiss Anfos CH0014420829 2’313.90 2.6 Wohnen 32.5 Indirekt 69.5
CS Ref Green Property CH0100778445 2’257.80 2.8 Nachhaltigk. 21.2 Direkt 132.9
CS Ref Interswiss CH0002769351 1’696.00 4.0 Geschäft 10.6 Indirekt 204.5
Swisscanto IFCA CH0037430946 1’527.90 2.4 Wohnen 41.8 Indirekt 144.9
Immofonds CH0009778769 1’529.00 2.8 Wohnen 57.9 Indirekt 475
UBS Sw Swissreal CH0014420886 1’561.50 3.9 Geschäft 13.7 Indirekt 68.25
La Fonciere CH0002782263 1’379.40 1.9 Wohnen 54.3 Gemischt 1115
Schroder Immoplus CH0007251413 1’323.80 2.5 Geschäft 33.0 Indirekt 1379
UBS Foncipars CH0014420852 1’230.00 2.7 Wohnen 33.7 Indirekt 95.9
FIR CH0014586710 1’247.00 2.0 Wohnen 48.6 Gemischt 193.8
Solvalor 61 CH0002785456 1’216.60 1.9 Wohnen 42.4 Direkt 270
Immo Helvetic CH0002770102 980.00 2.7 Wohnen 48.8 Indirekt 245
Rothschild Re Swiss CH0124238004 939.60 2.2 Wohnen 27.3 Direkt 140.6
Swissinvest Real CH0026168846 877.20 2.5 Wohnen 40.3 Direkt 181
Bonhote Immobilier CH0026725611 890.50 2.1 Wohnen 29.8 Indirekt 149.5
Realstone CH0039415010 849.10 2.5 Wohnen 27.2 Direkt 154
CS Ref Hospitality CH0118768057 824.20 3.2 Hospitality -2.0 Direkt 94.15
Procimmo CH0033624211 846.00 3.0 Geschäft 34.7 Direkt 175.2
Patrimonium CH0034995214 638.90 1.9 Wohnen 23.3 Direkt 155
UBS Direct Residential CH0026465366 604.10 2.2 Wohnen 40.9 Direkt 18.2
SF Sustainable Property CH0120791253 523.10 2.6 Wohnen 32.8 Direkt 148
Swisscanto Commercial CH0111959190 453.30 2.6 Gemischt 24.1 Direkt 126.5
UBS Direct Urban CH0192940390 378.70 1.9 Gemischt 17.2 Direkt 13.15
CS Ref Logisticsplus 2 CH0245633950 348.00 3.3 Logistik 13.4 Direkt 116
Polymen Fonds CH0107006550 337.80 2.2 Wohnen 27.2 Direkt 151
CS Ref Global CH0139851676 214.40 3.6 Ausland -1.6 Indirekt 92.8
Streetbox CH0037237630 183.10 2.9 Self Storage 76.6 Direkt 447.5
Residentia CH0100612339 160.90 2.3 Wohnen 18.5 Direkt 1347
SXI Real Estate Funds CH0009947406 40’393.70 2.7        

Zuwendungen bei Familienstiftungen: Was wird zugelassen – Beispiele

Immer wieder kommt es zur Fragestellung was nun eigentlich für Zuwendungen bei Familienstiftungen gegenüber der Steuerverwaltung als abzugsfähiger Geschäftsaufwand geltend gemacht werden können. Deshalb hier eine kurze Übersicht für Fälle wo Kinder im Vor- und Schulalter sind:

Was wird aufgerechnet (=nicht zugelassen)

  • Mietaufwand von Instrumenten
  • Haushalthilfe
  • Arztkosten
  • prinzipiell Zuwendungen an die Kinder bis und mit obligatorischer Schulzeit ohne Belege

Was wird zugelassen

  • Nachhilfe
  • Tennis-Unterricht
  • Golf-Unterricht
  • Musik-Unterricht
  • Ski-Unterricht
  • nur Erziehungskosten

ECB data shows Italy, France, Greece, Spain most active propping up their bond markets

Looking at this data showing central banks most active propping up bonds in the euro area and the comparing to what “pure play private banks” like Julius Baer hold on their balance sheet does make you wonder about the sustainability of the ECB purchases and what effect it has on the bond market.

central-bank-bond-buying-scale-size-2016-data

The data below shows what Julius Baer invests billions in. Especially debt instruments and there financial institution bonds caught my eye.

Julius Baer
Financial investments available-for-sale
Money market instruments 2’723.00 15.65%
Debt instruments 14’518.00 83.45%
Government and agency bonds 3’411.30 19.61%
Financial institution bonds 6’406.30 36.82%
Corporate bonds 4’649.40 26.73%
Other bonds 51.00 0.29%
of which quoted 13’532.50 77.79%
of which unquoted 985.50 5.66%
Equity instruments 155.80 0.90%
of which quoted 16.10 0.09%
of which unquoted 139.70 0.80%
17’396.80